In den Arbeiten von Peter Mülller geht es oftmals um Situationen im
urbanen Milieu.
Um vermeintliche Gegebenheiten und Veränderungen in gesellschaftlichen
Strukturen, die kaum Aufmerksamkeit wecken, weil sie alltäglich
gemacht, oft auch kommentarlos und bereitwillig in den Alltag
integriert werden.
Dennoch ergründet sich die Geschichte einer jeden Skulptur keinesfalls
im erhobenen Zeigefinger, denn vielmehr ebnet Peter Müller eine neue
Aufmerksamkeit gegenüber alten verankerten Gedanken in und über unsere
Gesellschaft.
In der hohen Priorität, der einzelnen Idee als Basis, haben sich
Material und Form unterzuordnen, wodurch sich in ihrer Wahl kaum
Spielräume ergeben.
Vor diesem Hintergrund ergeben sich weitere Gemeinsamkeiten, wie
Fragilität und/oder Instabilität, die bis an ihre statischen Grenzen
gebracht werden.